Der Herbst

Der Herbst, auch besser bekannt als die Jahreszeit, in der die Blätter fallen. Der Ursprung des Wortes leitet sich von „Harvest“ oder „Erntezeit“ ab.

Mir war die Erntezeit immer als eine trockene Zeit in Erinnerung, da sonst das Ernten des nassen Getreides zu beschwerlich gewesen wäre. Dem Irrglauben aufgesessen, dass man wohl noch bei mittelwarmem Spätsommerwetter mit dem MTB fahren könne, hatte ich auf den kalendarischen Herbstbeginn, der erst am 23.September ist, bezogen. Obwohl Jörg K. ein anderes Wetter prophezeite, war der Weg zur Arbeit bei gefühlten herbstlichen 3° C  recht sportlich!

Trotz Dunkelheit in der Früh direkt mal die neue Helmlampe getestet und einen Trail am Gänsehals Richtung Bell mitgenommen, weiter dann über den Hochstein und noch ein anspruchsvoller Asphalttrail Richtung Mayen. So kann Arbeit beginnen!

Bei stark bewölktem Himmel ging es dank gleitender Arbeitzeit eine halbe Stunde früher gen Heimat.

Erstaunlicherweise war es vom Maifeldradweg durchs Nettetal bis Welling trocken, sogar mit sonnigen Flecken. Von dort an vorbei an Fraukirch bis zum Krufter Waldsee, wo es leicht und bedrohlich an zu tröpfeln begann.

OK, eine Wutz on Wheelz hält doch soetwas nicht auf. Die neue Windweste an, im Glauben sie könne auch Regen. Fehlanzeige. Zehn Minuten habe ich ihr gegeben, dann ist sie doch der optisch besser passenden rote Regenjacke gewichen. Aber die hatte dann auch bei dem stark- bis extremstarken Regen ihre eigentliche Bestimmung verleugnet.

Ich musste noch an frühere Tage denken, als Vater (Grüße an Ihn) immer sagte: „JUNG, nimm dir ein Schutzblech mit“! Wie wahr, wie wahr!

Aufgeweichte Teufelskanzel, ausgewaschener Trail von der Jägereiche und dann hinab zum mittleren Höhenrundweg am Laacher See.

Nachdem Bike und Biker nun dank des Matschüberzuges die braune Hose und das grüne Trikot zur Tarnkleidung machten, ging es dann doch noch mal bergauf zur Schutzhütte zwischen Waldfrieden und Nickenich. Die letzte Trailabfahrt (heute auch Traumpfad) hinunter Richtung Laacher See hat sich nicht weniger matschig und ausgewaschen präsentiert.

Ja ok, man(n) hätte früher die Heimreise antreten können, da ich aber jetzt eh schon ein Fall für den Hochdruckreiniger war, hab ich mir noch den Lydiathurm gegönnt.

Ende vom Lied: 45 km, 2:15 h und eine Waschmaschine, die unter Hinzugabe von Zement auch eine Mischmaschine hätte werden können.

Herbst!

Trotzdem eine schöne Tour

Grüße Oliver

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Ein Kommentar zu “Der Herbst”

  1. Der Sommer ist vorbei! Jetzt kommt der Herbst mit den warmen Farben!
    Ich freu mich auf Merzalben.
    Legga Kuchen, Felsenwanderweg, Sauna und Chili am Kamin!

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