Durchfahrtsstrafe

Am vergangenen Sonntag habe ich mir aus gegeben Anlass nochmal die Formel 1 in Sao Paulo, Brasilien, angesehen und festgestellt, dass diese echt spannend geworden ist. Tolles Rennen, riesen Spektakel und der Richtige, nämlich Sebastian Vettel, wurde Formel 1 Weltmeister.

Das Team Wutz on Wheelz gratuliert Sebastian Vettel.

Bei diesem Rennen ist mir eine Idee gekommen:
Gegen Ende des Rennens versuchte Nico Hülkenberg seinen Kontrahenten aus Großbritannien Lewis Hamilton zu überholen und rammte diesen von der Strecke. Der bayrische Kommentator versuche den Zuschauern mit den Worten „causing a collision“ zu erklären, dass der Fahrer des Sahara Force India wohl nun durch die Boxengasse fahren müsste als Strafe für das Abräummanöver.

In der Vergangenheit mussten nicht nur die Wutz on Wheelz auf der Straße und auch im Gelände immer wieder feststellen, dass die Akzeptanz der Radsportler, wohl durch fehlende Lobby, immer weiter sinkt.

Auf den Straßen der Region passiert es immer öfter, das Fahrer von motorisierten Vier- oder Mehrrädern die Radfahrer schneiden, anhupen, abdrängen oder mit sonstigen waghalsigen Manövern überholen und dabei sich  und den Überholten gefährden.

Hierbei lassen sich die Fahrer wie auch in der Formel 1 gewissen Teams zuordnen.
Maru5ia und HRT:
Sie saugen sich im Windschatten an den Radfahrer heran, bilden dann eine Ausnahme unter den Autofahrern, denn sie bleiben meist solange hinter einem bis der gesamte Überholweg frei ist, man den vorgeschrieben Überholabstand von mindestens 1,5 Metern einhalten kann und der Radfahrer nicht zum Konter nach der nächsten langen Geraden ansetzen kann.

Niki Lauda’s Fazit: Gut gemachte sichere Lösung des Überholmanövers und beispielhaft für alle Beteiligten.

Cat3rham:
Durch die größere Motorleistung und den Einsatz des elektronischen Zusatzmotors“Kers“, den diese Autos im Gegensatz zu den vorgenannten haben, läuft der Überholvorgang problemlos ab. Auch hier wird der Überholabstand zumeist eingehalten.

Niki Lauda’s Fazit: Ähnlich unaufgeregt wie bei den Marusia- und HRT-Fahrern.

William5:
Die Fahrer der William5 nutzen meist passend zum Alter silberne Fahrzeuge. Entsprechend sind sie nicht mehr die Schnellsten, obwohl aus den meist hochwertigen Autos einiges rauszuholen wäre. Der ein oder andere Bock wird den Fahrern auch mal verziehen.

Niki Lauda’s Fazit: Überholvorgang dauert, wenn die Entscheidung fällt ihn zu tätigen, nicht lange. Einzig der Abstand ist oft ein Problem

T0r0 Roso:
Das Auto ist besser als die Fahrer. Zumeist sind die T0r0 Ros0 große Familienautos. Das ist eine heikle Kombination. Es führt zu Fehleinschätzungen der eigenen und der Geschwindigkeit des zu Überholenden. Das große Auto gibt den Fahrern Sicherheit. Der Seitenabstand zum Fahrrad wird nicht eingehalten, da der Fahrer die Größe des Autos nicht einschätzen kann. Dann kommt die Faust um zu signalisieren, dass er uns vom Rad prügelt, wenn es mit dem von der Straße schieben nicht funktiniert.

Niki Lauda’s Fazit: Zu große Risikobereitschaft. Macht oft riskante Fehler. Ein Fahrsicherheitstrainig könnte den Fahrer auf das Niveau des Autos bringen und das Problem wäre gelöst.

Saub3r:
Das Team von Peter Sauber ist hoch seriös geführt. Einziges Manko ist die fehlende Eignung und häufigen Harakiri Manöver der Fahrer. Es kommt zu einer Vielzahl an Crashs, da das Auto über- und der Abstand unterschätzt wird. Die Einsicht kommt auch bei Interviews mit Kai Ebel nicht zum Vorschein. Es sind immer die Radfahrer, die den Sicherheitsabstand zur Fahrbahnbegrenzung zu groß gewählt haben und wenn Sie mit mehreren Personen fahren, durch das „Nebeneinander Fahren“ ein extremes Risiko darstellen, das Sie schneller fahren als ein Traktor, besser zu sehen sind als ein einzelner Radfahrer, sich unterhalten und dabei dem Sauber keine Möglichkeit geben auf den meist 17-20 Meter breiten Strecken ein Überholmanöver zu starten

Niki Lauda’s Fazit: Unkalkulierbares Risiko. Solches Verhalten könnte die WM entscheiden. Ihnen gehört die Rennlizenz entzogen.

F0rce India:
Junge Talente die in einem Auto von mittlerer Klasse unterwegs sind und sich häufig noch an die Lizenzprüfungen erinnern können. Dies gibt dem Überholvorgang im Hinblick auf den Abstand meist, nicht immer, da auch gelegentlich der jugendliche Leichtsinn durchkommt, Sicherheit. In Einzelfällen kommt es zu gefährlichen Situationen die aber häufig, auch durch die Sorge eines Eingreifens des Teamchefs und der damit begründeten Angst des Verlust des Arbeitsplatzes, nicht wiederholt werden.

Niki Lauda’s Fazit: Die Fahrer sind sehr lernfähig und reaktionsschnell. Auf Ihnen ruht die Überholzukunft im Rennsport.

L0tus Renault:
Das Team besteht aus dem ein oder anderen guten Fahrer, hauptsächlich jedoch aus Fahrern die das fahrende Baguette nicht kontrollieren können. Sie sind die „Huper“ unter den Formel 1 Fahrern, denn sie Bremsen spät überholen dicht und der Andere ist immer Schuld.

Niki Lauda’s Fazit: Das Hupen abstellen, die Schuld bei sich suchen und dann daran wachsen.

M3rcedes:
Der Stern auf der Spitze des Fahrzeuges dient als Zielscheibe um den zu Überholenden, egal ob mitten auf der Straße oder gut versteck auf der rechten Fahrbahnmarkierung fahrend, zu erfassen und abzuschießen. Die gelingt glücklicherweise nicht zu häufig.

Niki Lauda’s Fazit: Durch die Verpflichtung neuer Fahrer könnte es besser werden. Hierfür muss sich jedoch das Denken der Fahrer mit der eingebauten Vorfahrt grundlegend ändern.

Mc Lar3n:
Sehr gute Fahrer mit deutscher Oberklasse-Technik aus Bayern. Überholvorgang wird extrem schnell und problemlos ausgeführt. Die dabei an den Tag gelegte Vorsicht sichert die Punkte im WM-Kampf, die Andere durch Kollisionen bei Überholmanövern liegen lassen. Sie schonen diesbezüglich das Auto, was auch dem zu Überholenden zu Gute kommt. Der Abstand könnte etwas größer gewählt werden, ist aber durch das fahrerrische Können unproblematisch. Da kann man auch mal zu zweit durch die Kurve fahren.

Niki Lauda’s Fazit: Besser kann man es kaum machen, die Fahrer sind super die Autos schön anzuschauen. Niki zieht sein Kappe.

Ferrar! und Red Bu!!
Die besten Fahrer. Die besten Autos. Mal etwas wenig Abstand zum Überholenden, aber genau wie bei Mc Lar3n ist das Fahrkönnen der Fahrer hier so groß, dass dies unproblematisch ist. Die hohe Grundspeed der Autos macht es für den Überholenden oft schwierig sich auf das Manöver einzustellen. Es kann durch die hohe Geschwindigkeit verbunden mit dem Motorensound zu schreckhaften Reaktion des Überholten führen.

Niki Lauda’s Fazit: Etwas mehr Abstand. Dies kann den WM-Titel früher klar machen.

Die Strafe für das verursachen einer Collision mit dem zu Überholenden wird dann in Zukunft durch Bernie Eccelstone und die F1 via Durchfahrtsstrafe geahndet.

Die Durchfahrt erfolgt mit dem Rad durch NewYork City. Das sollte dem ein oder Andern eine mahnende Strafe sein.

LG
Oli

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