Öztalertraining

Heute war endlich mal wieder ein Tag wo man mit dem Bike bei Sonne draussen fahren konnte. Der Plan: Eine schöne lockere Runde durch die Heimat. „Pech“  nur das ich mir gestern ein paar Filmchen vom Öztaler angesehen habe. Die gequälten Gesichter einiger Biker an den Steigungen gingen mir nicht aus dem Kopf. So will ich nicht aussehen! Da muss man was tun! Nix mit locker rollen, hoch sollte es gehen. Ja und wenn dann richtig.

Für diese Art des Training hatte ich mir schon länger eine besondere Auffahrt vorgenommen. Nach Brohl an den Rhein sollte es gehen. Dort gibt es eine nette Auffahrt nach Brohl-Lützingen. Diese beabsichtigte ich drei mal zu absolvieren. So sieht das aus wenn man noch ca 2km vor sich hat!

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Man beachte die Prozentangabe auf dem Schild! Das Bild gibt den realen Eindruck nicht wieder. Die Rampe ist sausteil. Mein Tacho sagt sogar im steilsten Bereich 24%.

Los gings. Für die „normalen“ Steigungen der Eifel reicht die Übersetzung ( 34-25 )meines Bike aus  um alles aus dem Sattel zufahren. Hier waren auch längere Wiegetrittpassagen angesagt! So auch direkt am Anfang. Der Puls war dann mal gleich im aneroben Bereich und sollte  bis zum Gipfel auch nicht mehr runter gehen. Oben angekommen kommt mir die Fotopause gerade recht .

CIMG6586

Weiter rollte ich dann über die normale Fahrstraße ins Brohltal runter nach Brohl. 10min hat man um sich zu erholen dann steht man wieder vor der Rampe. Die muß wohl in den 10min steiler geworden sein. Man war das hart. Mein Gesichtsausdruck näherte sich schon den Bildern vom Öztaler. Auf den letzten Meter der Steigung stand mein Entschluß fest. Nicht noch mal! Durch Lützingen durch zum Abzweig nach Burgbrohl und  Brohl war auch noch alles klar. An der Einmündung dann ein kurzer aber heftiger innerer Disput. Weichei oder nicht?  OK, auf zur dritten Runde. Schon auf den ersten Meter hoch hab ich es bereut. Auf halber Höhe hingen Herz und Lunge auf dem Oberrohr. Oben angekommen hätte ich mich als Hauptdarsteller beim Film „Gesichter des Todes“bewerben können. Man war ich fertig.

Weiter führte mich der Weg jetzt abwärts nach Burgbrohl. Dabei beruhigte sich dann auch der Puls und die Beine wurden wieder lockerer. Bereit für den finalen Heimweg. Hoch nach Kell und  dann durch das Pöntertal nach Eich zurück in die Heimat

Am Ende waren es dann lumpige 45km  mit immerhin 1200hm und das alles in einem 24er Schnitt. „Dicke“ Beine inbegriffen. Für den Öztaler gilt es jetzt noch eine „Schippe“ drauf zu legen.

Wutz on Wheelz

Hein

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