Jörg kann auch französisch

Bei  dieser Tour ging es nach Frankreich, zum Donon in den Vogesen.

Der Donon-Gebirgsstock bildet mit seinen 1008 m Höhe den höchsten Punkt der unteren Vogesen, in denen die Provinzen Elsass und Lothringen aneinandergrenzen. Da er von weitem sichtbar ist, sprach man ihm schon in der Vorgeschichte ein heiliges Wesen zu, das er nie mehr verlor. Seine Lage abseits der besiedelten Gebiete förderte das Entstehen von Sagen, welche Mythos und Realität miteinander verbinden.

Der Donon-Gipfel ist nach dem Champ du Feu die zweithöchste Erhebung der Nordvogesen. Viele Flüsse im Elsass entspringen im Massiv um den Donon. Bei klarem Wetter hat man vom Donon eine schöne Aussicht hinweg zum Schwarzwald, nach Lothringen, zu den Hochvogesen, oder bei guter Fernsicht bis zu den Alpen und ins Saarland.

Start der Tour ist in Abreschviller an der Straße nach Lettenbach. Dort gibt es ein Restaurant mit einem großen Parkplatz.  Die Temperatur beträgt ca. ca. 14 Grad, bei wolkigem und etwas windigem Wetter.
Ein Stück folge ich der Passstraße und biege dann auf einen grob asphaltierten  Waldweg ein.
Donon_1
Auf diesem erklimme ich dann die ersten Höhenmeter.  Zum einrollen ideal.
Donon_2
Am Ende des ersten Anstieges endet dann diese Forststraße. Nun geht es auf Waldwegen weiter, Richtung  „Col du Leidenstein“. Immer schön bergauf. Nach kurzer Zeit folgt dann der  Einstieg, zum ersten  Single Trail, der Boden ist schön fest und trocken. Gespickt mit Felsen und Wurzelpassagen. Das läßt das Mountainbiker Herz sofort höher schlagen!
Donon_4
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Am
Col du Leidenstein“ dann eine kurze Pause mit fantastischer Aussicht.
Donon_3
Jetzt wechseln sich Single-Trails und Forstwege ständig ab. Zum Teil sind die Wege sehr schmal und ausgetreten und mit Felsbrocken gepflastert. Das kostet mittlerweile ganz schön Körner.
Donon_6
Kurz vor der Passhöhe, blockieren gefällte Tannen den Weg. Die letzten Meter werden daher auf der Passstraße zurück gelegt.
Das Endziel schon im Blick .

Donon_8
Das letzte Stück zum Gipfel, ist dann noch ganz schön heftig. Dafür aber auf guten Wegen. Der Ausblick auf der Gipfel Plattform, entschädigt dann aber für die ganze Plackerei. Man möchte gar nicht mehr aufhören zu schauen.
Donon_9
Einfach grandios!

Donon_Gipfel
Mittlerweile werden die Wolken dichter und man erkennt in der Ferne, die ersten Regenschauer. Schnell die Regenjacke übergezogen und ab ins Tal gestürzt. Die Rückfahrt ist recht unspektakulär, es geht nur über breite Forststraßen bergab. Dafür schön schnell, der Schotter spritzt nur so durch die Gegend. Aber nicht schnell genug! 10 Minuten vor dem Parkplatz, erwischt mich ein kurzer, heftiger Regenschauer. Innerhalb von zwei Minuten, sehe ich aus wie eine Wutz. Dann reißen die Wolken auf und die Sonne scheint wieder. Suuuper! Der Regen hört wie abgeschnitten auf. Auch die Straße ist wieder trocken. Na Toll, hätte ja noch ein paar Minuten schön bleiben können. In der Nähe des Parkplatzes fließt ein Bach vorbei. Ideal zum Bike und Rider reinigen. Dazu noch schön erfrischend (saukalt)! Streckenlänge 51 Km bei 1100 Hm

Für mich, eine absolut gelungene Bike-Tour mit vielen Abwechslungen.

Wutz on Wheelz

Jörg

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