Timmelsjoch

Als wir vor einigen Monaten beschlossen unseren Sommerurlaub in Südtirol zu verbringen, wurde schnell klar, dass das Rennrad und ggf. auch das MTB mit an Bord sein würden.

In unserer super tollen Ferienwohnung im Geringerhof in Schenna fanden dann sogar alle Bikes in den riesigen Zimmern Platz.

Am dritten Morgen packte mich dann die Motivation, die Reise in Richtung St. Leonhard anzutreten.  Während Sarah noch süß träumte, startete ich um kurz nach 6 Uhr mit nüchternem Magen. Dies sollte sich später noch als Fehler herausstellen.

Zunächst ging es vom Geringerhof vorbei am Ortskern Schenna’s nach Meran. Am Ende der steilen Abfahrt hatte ich bereits erste Bedenken bezüglich des späteren Rückweges.

Naja egal. Es ging dann erstmal vorbei an Dorf Tirol und der Hirzer Seilbahn-Talstation in Richtung St. Leonhard.

Dort angekommen gabelte sich der Weg. Es gab nur noch zwei Möglichkeiten der Weiterfahrt. Passo Rombo oder Passo Giovo!

Ich entschied mich dann für den Passo Rombo.

Bereits der Einstieg war nicht von schlechten Eltern. Das Timmelsjoch zeigte mir im wahrsten Sinne seine kalte Schulter bei knapp 14 Grad am Fuß und 4 Grad auf dem Gipfel. Die Anfahrt in Richtung Moos war bereits mit einigen richtig steilen Rampen versehen. Ab dort ging es dann noch weitere 20 Kilometer hinauf bis zum Gipfel. Nach vielen weiteren kraftraubenden Abschnitten wurde es etwas flacher, sodass ich meinen ersten kleinen Hunger mit einem Sponser Riegel stillen konnte.

Im Anschluss ging es dann weiter über der Baumgrenze. Endlose Serpentinen schlängelten sich hinauf zum Timmelsjoch. Völlig entkräftet, da zu lange im roten Bereich unterwegs, erreichte ich dann irgendwann den Gipfel.

Nur kurz ein Foto und dann hinab.

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Die Aussicht war ein Traum, da langsam die Sonne die umliegenden Hänge beleuchtete.

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Leider war es zu kalt für einen langen Aufenthalt. Die nachfolgende Abfahrt war dann einfach nur wutzkalt. Die durchgeschwitzten Kleidungsschichten trugen trotz Windweste ihr Übriges dazu bei.

Von St. Leonhard ging es dann tendentiell nur noch bergab bis Meran. Leider von dort aber nur noch 4,5 Kilometer hinauf zum Geringerhof. Stark entkräftet rumpelte ich dann über die sich füllenden Straßen hinauf. Die besserwerdende Aussicht konnte ich leider nichtmehr genießen.

Endlich angekommen gab es dann das ersehnte Frühstück.

Boar war ich platt.

Oli

Wutz on Wheelz

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