Auf Schleichensuche

Zecken kennt ja jeder.
Dieser kleine Schmarotzer lässt seinen Wirt bluten, benutzt ihn als Transporteur und verseucht ihn als Dank auch noch.
Drecksvieh !
Dann lieber eine Schleiche und bitte keinen Schleicher !

Dem Rheinburgenweg bin ich zuletzt oft gefolgt, diesmal arbeitete ich ihn entgegengesetzt in eine meiner schon bestehenden Touren ein.
Ergebnis, sehr schöne Aussichten 80km und satte 1500hm.

Die Ersten 20 km lege ich auf den Rheinburgenweg, ab Burgerhaus bei Andernach.
Über Miesenheim führt der Weg  hoch zu den Apfelplantagen oberhalb Kärlichs und diesem bis hinter Bassenheim folgend.
IMAG1312
Aussicht auf die falsche Seite des Rheins

Das Gebiet um Bassenheim/Wolken war früher bei den Kelten sehr beliebt.
Günstig liegende Quellen und fruchtbarer Boden wurden genutz um Siedlungen zu gründen.


Eine Hinweistafel und ein nachgebautes Gebäude stehen am Streckenrand hinter Bassenheim.
Dazu ein paar alte Quellen diese sind aber leider dem gemeinen Waldschart zum Opfer gefallen.
Es kann auch ein Harvester gewesen sein.

Im Bereich Karmelenberg folge ich der unter Naturschutz stehen alten Baumallee und ließ diesmal den Kamelenberg rechts liegen.

IMAG1325
Und da war sie die Schleiche, das Luder.
Sonnen mitten auf dem Weg geht ja garnet, aber die Rettungswutz war ja da. 😀

Ins Nettetal fuhr ich kurz vor Welling/Ruitsch ein und folgte diesem über Trimbs nach Mayen bis zum unteren Bereich der Römerwarte.
Schnell durch Mayen um anschließend durch den Stadtwald zu düsen.
An der Hammesmühle die Seite des Nettetals gewechselt.
Schön steil den Berg hinauf und auf der Rückseite zum Kloster Maria Laach.

IMAG1329
Am Kloster kurz mit Wasser versorgt um die letzten Höhenmeter in Angriff zu nehmen.

Strecke
Eine tolle Runde ist so entstanden.

To be continue

Wutz on Wheelz

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3 Kommentare zu “Auf Schleichensuche”

    1. Immer wieder frage ich mich wozu man in den Schwarzwald oder sonst wohin fährt.
      Zumindest hier bei uns in der Eifel liegt alles vor der Haustür. Römer,Kelten, Mittelalter in Form von Burgen satt unzählige Premium Wanderwege, der Nürburgring, Rhein, Mosel, Ahr und und und.
      Nur fehlt es den Menschen all dies in die richtige Reihenfolge zu bringen, um erlebisreiche Tage zu verbringen.

  1. So schaut´s aus. Ist hier auch nicht anders. natürlcih sind hier die Berge nicht ganz so hoch, aber kurz hinter Dortmund fängt quasi das Sauerland an. Sehenswürdigkeiten wie alte Industriekultur, Landschaftsparks aber auch richtige Wälder und auch Römer gibt´s hier auch.
    Nur wenn man den ganzen Tag vor der Glotze hängt oder in der Blechkiste durch´e Gegend fährt, sieht man das alles nicht.

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