Highlander, es kann nur einen geben.

Hier der ausführliche Bericht vom Highlander, leider ohne Bilder, dafür war leider keine Zeit. Aber ich habe trotzdem das Panorama genießen können.

Highlander, es kann nur einen geben.

Der Name ist Programm, also angemeldet und hin. Der Highlander ist ein Rennen, das seit einigen Jahren im Vorarlberg stattfindet, mit Start und Ziel in Hohenems – und heute war es soweit.
Die Wetteraussichten waren gut, trockenes Wetter war angesagt, gegen Abend Gewitter, aber da wollte ich ja wieder zu Hause sein.
Pünktlich um 07.00 war der Start angesagt, und pünktlich um 06.50 Uhr begann es leicht zu regnen – so viel zu der Wettervorhersage der Ösis. Aber es hörte pünktlich kurz vor dem Start wieder auf, Hauptsache die Straße war erst mal nass.
Vom Start ging es erstmal flach bis Dornbrin. Aber sofort waren alle Vorsätze überholt. Es ging gleich mit 50 km/h los, der Puls ganz weit weg von dem was ich mir vorgenommen habe. Gott sei Dank kam nach 5 km der erste Berg. Also Tempo raus und nach den Vorgaben des Wattmessers den ersten Berg (das Bödele hoch). Wie zu erwarten schossen viele an mir vorbei. Ist ja am ersten Berg immer so.
Auf der Abfahrt hat sich dann eine Gruppe gefunden in der ich mich vom Tempo wohl gefühlt habe. Die Gruppe wurde dann immer größer und es haben sich immer Fahrer gefunden, die unbedingt in den Wind wollten. So konnte ich bei einem Tempo von knapp unter 40 km/h schön im Windschatten mitfahren.
Dir erste größere Erhebung war der Hochtannbergpass mit 1.650 m. Nach einer kurzen Abfahrt ging es dann über Lech auf den Flexenpass, mit 1.775 m der höchste Punkt des Highlanders. Vom Flexenpass ging es dann über 40 km runter bis Bludenz. Auch hier hatte ich Glück und erwischte eine schnelle Gruppe. Das Durchschnittstempo lag hier bei über 50 km/h. Dank der guten Organisation und tlw. mit Unterstützung der Polizei, die gefährliche Stellen immer für die Radfahrer sperrten, ein Heidenspass.
Bis dahin war es ja Spass, jetzt kam das Faschinajoch. Also von 540 m hoch auf über 1.500 m. Aber nicht an einem Stück, sondern mit zwei Abfahrten dazwischen bei der immer mal wieder mehrere hundert Höhenmeter, die hart erarbeitet worden sind, zu nichte gemacht wurden. Damit der Spass noch größer wird, hatten die letzten 10 km durchgängig zweistellige Steigungswerte. Ich habe selten so gekämpft wie an dem Berg. In Damüls war die letzte Labestation. Noch mal etwas gegessen und die Trinkflaschen voll gemacht. Die letzten 400 hm zum Flexenpass in Angriff genommen. Gott sei dank wieder mit humanen Steigungsprozenten – fast ein Kinderspiel. Jetzt war es geschafft. Vom Flexenpass gab es eine schöne lange Abfahrt. Die letzten 10 km ging es dann mit leichten Wellen zurück nach Hohenems.
Am Ende standen 182 km, über 4.000 hm und eine Fahrzeit von 7 h und 40 m auf der Uhr (Nettofahrzeit 7 h und 20 m). Macht einen Schnitt von etwas unter 25 km/h. Ich glaube ich werde heute Nacht gut schlafen.

Christian

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