Zur Grenze der Barbaren

Nachdem ich vor ein paar Wochen in Italien unterwegs war und gewaltige Bauwerker der Römer nicht zum Einsturz bringen konnte, führte mich diese Tour zur Römisch-Germanischen Grenze des untergegangenen Römischen Reiches.

Da mein Revier gut geschützt auf der richtigen Seite des Rheins liegt, erfolgte die Anreise per Bike in Richtung Limes bzw. Limesturm Nr.1 .
Im Genauen nutzte ich zur Anfahrt das Pöntertal und den Quellenweg um die diesseitige Grenze am Vinxtbachtal vor Bad Breisig per Fähre zu verlassen.

Der Limesturm 1 ist schnell erreicht da er unmittelbar hinter dem Fähranlieger als Nachbau erstellt wurde.

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An diesem begann die ehemalige Befestigungsanlage des Römischen Reiches und erstreckte sich von dort aus über 550km gen Süden.

Zuerst dem Limesradweg bergauf folgend, um oben angekommen einen Mix aus Limesradweg und Limeswanderweg unter die Räder zu nehmen.
Eines muss man den Römern neidlos zugestehen die Aussichtspunkte und Befestigungsanlangen waren gut angelegt, erdacht und erbaut.

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Und kaum zu glauben die Legionäre haben das Bauabsicherungsband so gut konstruiert das es sogar nach knapp 2000 Jahren noch vorzufinden ist 😀 .
Die Befestung war gut erdachdacht, nachdem der Barbar die Palisaden erklommen hatte legte er sich auf seiner Rückseite im Graben auf die Fresse, um anschließend den Erdwall erklimmen zu dürfen.

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Tiefe Einblicke in die Eifel auf der einen Seite und der zu beschützenden Ostseite ermöglichten ihnen Jahrzente lang die erfolgreiche Verteidigung ihres Einflussbereichs.
Meinen Kurztripp liess ich in Niederbieber enden.
Im Ort stand früher eines der größten Römischen Kastelle der Region.
Einige wenige Rekonstruktionen sind vorhanden der Rest wurde überbaut.
Wikilink
Zwangsweise über die Straße und durch Neuwied zurück um zurück über den Rhein zu gelangen.

In Weißenthurm aber, wieder sofort ins Gelände.


Ich fuhr ein in den vor „kurzer“ Zeit neu angelegten Netterundwanderweg welcher direkt rechts neben der Tankstelle am Nettegut beginnt.
Somit ist es nun möglich dem gesamten Netteverlauf von seiner Mündung bis zur Quelle unmittelbar zu folgen.
Auf 60km Landschaft satt und noch dazu (wenn man die Wege kennt) kaum ein Kontakt mit Autos.
Einzig nennenswert ist hier Mayen wobei man dort einen prima Kaffestop einfügen kann.
Alles weitere ist eine andere Geschichte bzw. Radtour.

Gespannt auf was noch kommen mag ……… to be continued

Wutz on Wheelz

 

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