Von E-Bikes und Fietsers

Einmal in Jahr heißt es: „Früh raus, Bahnticket besorgt und ab Richtung Schweich“ Möglichst wochentags.
Bei gutem Wetter.
Mit ein wenig Kondition und Sitzfleisch.

IMG_4062

Ich nehm das Ergebnis vorweg.
Die Bahnfahrt war das Erholsamste, gefolgt vom obliogatorischen (Start)-Stopp in der Bäckerei Braunshausen in Schweich.
IMG_4064
Was dann dem Körper zugemutet wurde, konnte nur durch Landschaft, Weinberge, verträumt-überlaufene Weinorte mit tollen Aussichten wett gemacht werden.
Also konzentrierten wir uns auf das, was unsere nahe Region ausmacht.
Die erste Stunde lag das Moseltal unter dichten Nebelschwaden.
Ab Piesport riss dann der Himmel auf und Mosel und Weindörfer zeigten sich in voller Pracht.
Irritiert hat uns nur die Sonne: Mal stand sie links von uns, mal hinter uns, mal rechts und mal vorne. Aber immer schräg von oben.  Piesport, Wintrich, Bernkastel ohne das Kues zu unterschlagen, Zeltigen-Rachtig, demnächst im Schatten der Moselquerung, Wehlen, Traben-Trabach, Pünderich, Zell und Bullay.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Die Marienburg bei Alf von beiden Seiten gesehen.
Zwischen beiden Aussichtpunkten lagen nur etwa 400 m, wir mussten allerdings 12 km kräftig in die Pedale treten. Anders als die vielen Ausflügler, die doch sehr diszipliniert auf unser freundliches Klingeln reagierten und uns ziehen ließen, oder wie der Holländer sagt: „Aandacht fietsers“.
IMG_4071

Vorbei an unzähligen Campingplätzen, E-Bikern mit kräftig Bratwurst auf den Hüften, vorbei an den bekannten Mosellagen- und -weinen, Wehlener Sonnenuhr, Kröver Nacktarsch,  Zeller schwarze Katz und später noch an der Spitzenlage Winninger Uhlen.
Kurz von Cochem wartete Katharina, die uns dann gemütlich bis zu Untermosel begleitete.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Ein Abstecher zum Schaltwerker in der Schritttempo-Stadt Cochem. Flaschen auffüllen, Kuchen fassen um dann die restlichen 65 km in Angriffe zu nehmen.

IMG_4121


Zwischendurch die heißen Füße in der Mosel abgekühlt, Schuhe und Socken ausziehen war nicht notwenig und ein letztes Abschlussfoto in Güls.

Von da an trennten sich die Wege. Katharina und Tom hatten mich freundlicherweise noch bis Güls begleitet, obwohl schon in Kobern hätte ein Auto gestanden. Ich hab mich dann noch durch Koblenz gewuselt und abschließend in (negativ)-Rekordzeit den Mallendarer Berg erklommen.
Für mich reicht es heute. Traumhafte Gegend. Nette Gesellschaft und wieder einmal den Beweis erbracht „Bratwurst macht schnell“
Für die Statistiker: 187 km,  7:50 h,  670  hm’s -woher die kamen, weiß auch keiner so genau- und etwa 3450 Kalorien verbrannt.
Schluss für heute.
Tipp der zwei/drei Protagonisten: „Selber machen und genießen!“
Ich mach jetzt in Bratwurst – hab ich mir verdient.

Viktor

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s