Archiv der Kategorie: Lady’s

RTF statt CTF oder auch 6h Training

Am gestrigen Tag fand in Weibern die alljährliche RTF und CTF statt. Während Tom die Offroad-Variante wählte, fuhren Uwe, Jürgen, Kerstin und ich auf befestigten Wegen.

Nachdem ich bereits um 6 Uhr gestartet war um einige Male den Anstieg vom Schloss Bürresheim nach Langenfeld zu fahren um eine Vorbereitung für den Einzelstart beim 6h Rennen in Fell zu haben, trafen wir uns im Anschluss mit der Maxx-Solar Fahrerin um halb 9 in Rieden.

Die Männer, mit Arm-, Beinlingen und Überschuhen ausgestattet waren doch erstaunt, als die amtierende Paracycling-Weltmeisterin mit kurzer Hose bei 10 Grad startete. Die Regenjacken waren auch bereit für den Einsatz, mussten jedoch den Zustand der Imprägnierung nicht unter Beweis stellen.

So ging es dann zunächst auf der RTF-Strecke, welche mal wieder perfekt ausgeschildert war, bis nach Ahrbrück. Am Cafe Fahrtwind zog es uns dann jedoch Richtung Adenau. Über Dümpelfeld und Insul führten Uwe und Jürgen den Rest der Truppe über die Hänge des Nebentals der Ahr bis nach Fuchshofen. Am Stoppomat-Anstieg ging es hinauf nach Reiferscheid. An den Anstiegen versuchte ich stets ein hohes Tempo anzuschlagen um mich körperlich und mental auf die Strapazen des Einzelstarts in Fell einzustellen und über die lange Distanz einen guten Rhythmus am Berg zu finden.

Nachdem wir den traumhaften Blick in Reiferscheid eine Minuten ausgekostet hatten, ließen wir nur noch nach Adenau auslaufen um uns endlich einen Kaffee zu gönnen. Klar die Tassen waren nicht annähernd so schön wie unsere, aber das tat der Kaffeerunde keinen Abbruch.

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Im Anschluss ging es dann, vom Koffein gepuscht, hinauf zur Hohen Acht und weiter über das neue Asphaltband nach Langendfeld. Zu Hause angekommen waren es dann etwa 170 km bei 6 Std. Fahrzeit.

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Fazit: Gerne wieder! Tolle Unterhaltungen, Erfahrungsaustausch und Witze am laufenden Band. Kerstin, wir nehmen dich gerne öfter mit, wenn du magst. Aber nur wenn du immer schön MORJE sagst!!!!

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Wutz on Wheelz

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Eyecatcher

Jeder Tag ist für Überraschungen gut.
Wutz on Wheelz legt zusätzlich zum neuen Stöffche ein exklusives Trikot auf.
Es wird sich in die Sinneszellen des Betrachters einbrennen.

Es kann gerne von jedem geordert werden der es mag.
Deadline dafür Samstag 1. März.
Größen von XS – 3XL sind möglich.
Wir geben unseren Einstandspreis weiter und möchten uns nicht bereichern.
Mail an : Wutzonwheelz@T-Online.de
Lieferzeit ca. 6-8 Wochen also genau zur kurz/kurz Saison fertig

Fertig Endversion1

Ohne Titel

Wutz on Wheelz

Neue Wege neuer Partner

Vor kurzem saßen wir in großer Runde bei Kaffee und Kuchen zusammen und planten unser 2014.
TEam
Babbeln und planen bei Kaffee und Kuchen

Wie schon in 2013 werden wir  bei dem ein oder anderen MTB Event antreten und mit Spaß die Sache angehen. Wir werden aber dem reinen MTB Sport etwas den Rücken kehren.  Bei nicht wenigen Veranstaltungen geht es aus unserer Sicht leider nicht mehr um den Sport und den Spaß dabei, sondern hauptsächlich um den Kommerz.
Neue und alte Wege möchten wir einschlagen und uns auch in anderen Kombinationen mit Crosser, MTB, Rennrad, Ski, Inliner beim Duathlon oder auch nur zu Fuss vergnügen.

Dazu passend konnten wir einen neuen Unterstützer/Sponsoren/Gönner gewinnen.

Mit der P3 aktiv Werkstatt glauben wir einen tollen Partner gefunden zu haben.
Aus und für unsere Region.
Der Gründer von P3
Michael Puderbach wurde in den vergangen Jahren 2 mal Deutscher Meister Langstrecke (84 km) Inlineskaten und mehrfacher Deutscher Meister Rollski. In diesem Jahr starten in seinem Team die stärksten Inlineskater Deutschland´s.

Bei einem Event welcher von P3 aktiv Werkstatt vor kurzem organisiert wurde, war Julia mit von der Partie.

Skilanglauf- und Biathlonevent 2014 mit ner Wutz 😀 und den beiden Olympiasiegerinnen Katrin Apel und Manuela Henkel
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Julia macht ernst, ob sie auch getroffen hat?

Wir sind gespannt wie es weiter geht und bereit neue Wege zu gehen.
Stillstand ist Rückschritt.

Wut on Wheelz

Rückkehr als Weltmeisterin

Oh man hatten wir einen Start.

Der eine keine Lust mehr auf biken und den ganzen Rummel nach den Spielen in London, der andere hatte zwar Spaß und war froh das er noch rumrollen konnte war aber fitnesstechnisch unter ferner liefen.

So trafen sich die erfolgreiche Paralympics Teilnehmerin Kerstin Brachtendorf und Ich im vergangenen Jahr in unmittelbarer Nähe zum Kloster in Maria Laach in der Nähe des Laacher Sees. Nach einer kurzen und sehr lustigen gemeinsamen Bike-Runde vereinbarten wir dann mit den Wutzen Uwe und Jürgen ein gemeinsames Training im Rahmen unserer alljährlichen Neujahrsausfahrt.

Es war einfach das mieseste Wetter das wir in der Eifel hatten! Aber wir haben es durchgezogen. (Tourenbericht)

Dank der tollen Unterhaltung und der überaus sympathischen Art der Ettringerin konnte die Ausfahrt trotzdem als Erfolg verbucht werden und wir blieben dann in stetigem Kontakt. Wutz Uwe statte Kerstin im Frühjahr dann noch einen kurzen Trainingslagerbesuch in Gran Canaria ab.

Im Spätsommer diesen Jahres zeigte Kerstin dann bei den UCI Straßenweltmeisterschaften in Kanada ihre ganze Klasse und holte sich den Weltmeistertitel in der Kategorie C5.

Der Weltmeistertitel war sicher die logische Folge aus dem Training am 01.01.2013 :).

Am heutigen Sonntagnachmittag trafen sich dann die Wutzen Sarah, Uwe und Oli nach ihrer Rückkehr in die Eifel mit Kerstin zu einem Cafe zum Goldenen M. Die Weltmeisterin zeigte sich wieder einmal von ihrer stets sympathischen und bodenständigen Seite und plauderte bis in den frühen Abend über die vergangene Saison, die Siege im Weltcup und die WM in Kanada.

Am Ende zückte Sie dann völlig unerwartet in dem bis zum letzten Platz gefüllten Restaurant 😉 ihre Goldmedaille und das dazugehörige WM-Jersey. Wir drei waren völlig hin und weg. Schnell den Tisch keimfrei gereinigt, denn die guten Stücke werden einen Ehrenplatz in einem Rahmen an der heimischen Wohnzimmerwand finden, um dann ein Foto zu schießen.

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Am breiten Grinsen der Beteiligten lässt sich ganz eindeutig erkennen was dies für ein weltklasse Nachmittag mit dieser Ausnahmesportlerin war.

Schnell wurde der Entschluss gefasst den WM-Titel zu verteidigen.
Ok, Kerstin wird dafür sicher wieder bei miesestem Wetter in die Eifel zurückkehren, um unsere Unterstützung im Formaufbau in Anspruch zu nehmen.

Wir stehen aber gerne wieder zur Verfügung.

LG

Oli
Wutz on Wheelz

Marsh Guard

Da nun seit einigen Wochen meine bessere Hälfte und das dazugehörige Bike nach jeder Tour dem Teamnamen alle Ehre macht, nahm ich an der Weihnachtsverlosung des Magazins „Bike“ teil, um dort ein Schutzblech zu gewinnen.

Und dann gewinne ich auch noch ein solches  Marsh Guard!
Vielen Dank deshalb nochmal an die Redaktion der Bike.

Nachdem mich dieses kleine aber feine Teil am Wochenende nach den Weihnachtsfeiertagen erreichte, ich jedoch nicht wirklich den Antrieb hatte es zu testen und Oli es auch erst gestern montierte, machte ich am heutigen Sonntag eine erste Testfahrt mit dem Marsh Guard.

Oli meinte, dass die Montage recht einfach von der Hand ging. Montiert ist es jedenfalls mit vier SCHWARZEN Kabelbindern. Da hätte er aber ruhig an der Gabel weiße nehmen können um die Gesamtoptik nicht zu beeinflussen. So sind sie halt die Männer. Kein Sinn für Details.

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Nun aber zurück zum Test:

Die ersten Kilometer sind wir nur über Schotter und nassen Asphalt Richtung Bell gefahren. In Bell angekommen war das Rad, wie auch die Wutz auf dem Rad wenig verschmutzt.

Anschließend sind wir dann in Richtung Laacher See auf einen Trail hin zum s.g. „Läuferparkplatz“ abgebogen. Hier war es einfach nur unglaublich matschig. Aber was soll ich sagen. Nach dem Bergaufstück war ich deutlich weniger „bematscht“ als Oli. Er hat sich trotz SKS Schutzblech die Jacke versaut, mein Wintertrikot jedoch war noch in Originalfarbe.

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Nach der Abfahrt vom „Läuferparkplatz“ zurück zur Apfelplantage am Laacher See hatte auch ich dann den ein oder anderen Spritzer Matsch auf den Ärmeln des Trikots jedoch nicht vergleichbar mit meinem Mitfahrer, der sogar im Gesicht eingewutzt war.

Zurück zu Hause nach dem Aufstieg vorbei am Friedhof  Maria Laach hatte ich Oli ganz schön „schwarz“ gefahren. Gut er war ja auch deutlich matschiger als ich 😉 . Nach der Bike-Reinigung musste auch er sich dann ein solches Schutzblech online bestellen.

Ich bin mal gespannt ob er sich dann auch noch ein zum Schutzblech passendes, neues Rad bestellt?!?!?  An das Flash mit Lefty in 650B wird es ja nicht passen?DSCN0225

Fazit der Tour:

1. Gutes, kleines Schutzblech, dass durch die Nähe zum Reifen das Aufwirbeln des Matsch nach vorne und somit ins Gesicht stark unterbindet. Das Unterrohr musste Oli dann doch trotzdem schruppen.

2. Gut das ich endlich nochmal gefahren bin. Meine bessere Hälfte eiert sonst immer nur zu locker im Wald rum!

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LG
Sarah
Wutz on Wheelz

Wutzwetter

Kaum ist das neue Jahr angebrochen ist das Wetter auch schon wieder genauso mies wie im letzten Jahr. Das Thermometer zeigte gnadenlose vier Grad bei bestem Nieselregen. Optimales Wetter um nach der Sylvesterparty gestern erst mal im Bett liegen zu bleiben. Doch der Wecker klingelt trotzdem um kurz vor sieben nach gefühlten zehn Minuten Schlaf.

Die Radsportautomatik schafft es mich zur Kaffemaschine, zur Luftpumpe und zum Fahrradhelm zu schieben und los geht es in Richtung Ettringen. Warum ausgerechnet nach Ettringen? Da scheint doch sogar mittags keine Sonne und dann auch noch bei dem WUTZONWHEELZ-Wetter in diese Richtung?

Ganz einfach: Vor einigen Tagen überraschte mich im heimischen Gelände eine super sympathische und äußer schnelle Bikerin auf einem Rotwild MTB das sogar unseren Sponser Schaltwerk-Bikes-Cochem begeistert hätte. Nach kurzer Unterhaltung und dem ein oder anderen Trail trennten sich unsere Wege ohne das wir uns überhaupt einander vorgestellt hatten, was eigentlich überhaupt nicht meine Art ist. Als ich dann Teamchef  Tom,  auf die Begegnung ansprach,  kannte er die „Bikerin“ aus Funk, TV und den regionalen Zeitungen.

KERSTIN BRACHTENDORF
Teilnehmerin der Paralympischen Spielen 2012 in London

Als dann ein Kontakt zwischen der Rotwild-Teamfahrerin und der Wutz on Wheelz hergestellt war, entstand dieser Neujahrstourenvorschlag. Treffpunkt war, da es auf dem gemeinsamen Weg lag, Ettringen. Von dort aus ging es durchs Nettetal um noch zwei „Friends-Wutzen“ in Rieden einzusammeln.

Von da an beeindruckte uns Kerstin über die gesamte Strecke, trotz miesem Wetter, Gegenwind und den Anstiegen in Eifel wie z.B. in Richtung Cassel und später Richtung Hannebach, mit hohem Tempo und hervorragender Fitness.

Was jedoch das Beeindruckenste für uns „Normalos“ war, und das bestätigen mir die beiden Mitfahrer sicher gerne, wie sympathisch und nett diese Top-Athletin doch ist.  Keiner von uns merkte, dank der unterhaltsamen Anekdoten, Hilfestellungen, Tipps und Storries aus der Karriere dieser Sportlerin, vor der wir alle den Hut ziehen können, wie schlecht das Wetter doch eigentlich war.

Am Ende standen so doch 90 Kilometer bei 1.500 Höhenmetern auf dem Tacho und die Erkenntnis, dass auch Olympiateilnehmer nur ganz normale Menschen sind.

Wir wünschen Kerstin eine erfolgreiche Saison und hoffe diese Ausfahrt nochmal, gerne auch auf dem MTB wiederholen zu können.

Oli
Wutz on Wheelz

HINWEIS:
Es wurde eine erfolgreiche Saison!!

Four Wutzes & eight Wheelz

Da auch heute das Wetter noch stimmte, die Sonne mich weckte und ich somit sofort ans biken denken musste, starten Sarah und ich, nachdem sich die Außentemperatur noch angepasst hatte, auf eine schöne knackige Runde um den Laacher und den Krufter Wald-See.
Wir fuhren direkt durch zum Laacher Wald vorbei am Naturkundemuseum Richtung See. Kurz vor der Maria Laach und Mendig verbindeten Straße wechselten wir auf einen Trail der uns am Parkplatz, der den Eingang der deutschen Vulkanstraße markiert, wieder ausspuckte. Sarah meisteterte Wurzeln, Steigungen und alle Schlüsselstellen problemlos.

Weiter ging es nach scheuem Blick auf den wohl gerade erst erwachten Laacher See, der uns ein traumhaftes Farbenspiel aus ersten bunten Blättern, blauem Himmel und den Reflektionen des Wasser bot, Richtung Krufter Waldsee. Den Anstieg hinauf zur Teufelskanzel konnte uns auch nicht aufhalten, sodass wir vorbei an einem Gedenkreuz von Herrn Dr. Pomp über den obersten Höhenrundweg wieder Richtung Heimat strampelten.

Den letzen Anstieg nahmen wir an der Klostermauer des Klosters Maria Laach in Angriff.  Vorbei am Friedhof und der Villa Reuther ging es dann wieder heimwärts.

Schön wars.

LG
Oliver

Und nicht nur wir waren unterwegs sondern auch Sepp und Bianca radelten ganz entspant um sich für den morgigen Wettkampf in Boppard Bad Salzig vorzubereiten.

Wir wünschen den Wutzen alles Gute.