Archiv der Kategorie: Racing

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Rad Cross Training ist klar… !

Das 1. Nisterberger Rad Cross Training ist Geschichte.
Ein tolle Aktion von Marv Schmidt und seinen Helfern. Spaß,Dreck und Spiele zu gunsten http://www.kleine-herzen-westerwald.de/ waren das i-Tüpfelchen.
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Die Strecke schön pappig und gut gedüngt.
Muhhhhh sagt die Kuh.
Ein wildes auf und ab links und rechts über die Nisterberger Felder.
Tat weh und tut es noch. Kaum zu glauben aber wahr 50min können ganz schön lang sein wenn man auf die Uhr guckt und entdeckt das erst 13 Minuten vorrüber sind.

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Ein schneller Kurs erwartete uns einige schnell, die Wutz gemähchlich und trotzdem am Anschlag. Kann doch nicht wahr sein das es Leute gibt die mit gerade mal 130er Puls durchs Feld pflügen.
Ich für mich war kurz vor 200 !
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Posing extrem den Wind müsst ihr euch denken.

Geil war es und darum kommt die Wutz, Björn, Heiko und Uwe  gerne wieder. Nur dann wird es wohl ein richtiges Rennen sein.

 

Tom

Einmal ist keinmal also zweimal

Rad Cross, CX oder auch modern Cyclocross stand wieder auf dem Programm der Wutz.
Diesmal etwas verschärft und nur für Hobbys.
Ätsch!

Die Radsportfreunde Kendenich luden zum 2. Raiba Rad Cross ein.
Das besondere für „Normalos“ den Hobbystarten gab es die Möglichkeit gleich an 3 Rennen nacheinander teilzunehmen.
An zwei davon und auch nur weil die Wutz keinen (noch) Singlespeeder besitzt nahm ich teil.
Rennen 1 Crossstrecke per MTB.
Für mich mit ohne Gabel und schön steif.
Nach kurzer Pause Rennen 2 mit dem Crosser.
Vom Start weg lief es abermals gut das Adrenalin schoß durch die Adern der Puls am Maximum.
Und na klar, Start von hinten 😀

Die Treppe des Schreckens oder des Getränkes?
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Gut 40% Steigung mit riesen Stufen.
Hat was!

Meter um Meter und Runde um Runde hieß es vorwärts. Im sehr großen Starterfeld muss ich irgendwo in der Mitte eingeschlagen sein.
Mit nur 1min langsamer pro Runde als die Elitefahrer kann bzw. konnte ich sehr gut leben.
Kurz nach dem Zieleinlauf ist kurz vorm nächsten Start.
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Spuren im Sand bringen mich um den Verstand ……

Nummertausch, Radtausch und Trikottausch schnell abgehakt und zurück zum Start.
5,4,3,2,1 und wieder hieß es beißen, Augen verdrehen und Schaum vorm Mund, alles zusammen und überkreuz 😀
Die Geschwindigkeit nicht zu verachten 22er Schnitt für die Wutz voll iO.
Ein wenig babbisch war die Streck nach dem kurzen Regenschauer aber egal.

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Die Ballen des Hüpfens, der spätere Sieger zeigte wie es geht.
Gut, dass mich dabei niemand fotografiert hat.

Sandkastenspiele gab es auch mit dem MTB für mich kein Prolem.
Aber mit dem Crosser???


Ok die „Anderen“ konnten es auch nicht viel besser.
Aber bedeutend schneller 😀

Lief wie am Schnürchen bis ich erfuhr, dass wir irgendwie zuflott auf dem Pneu unterwegs waren und somit eine Runde mehr auf dem Plan stand.
Aua!
Die letzte Runde zog den Saft und den Stecker das war lecker!
Geiler Stoff so zweimal hintereinander.
Muss ich nochmal haben!
Der 12.11.2016 ist schon notiert evt. dann auch mit Singelspeeder.

Zur Belohnung des Tages.
Na was wohl?
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Bratworschd

Besten Dank für den Filmsupport an Heiko

Weine könnt ich weine

Mein dritter und wohl auch letzter Auftritt in Lorsch.
Mit der 10. Veranstaltung zieht der Veranstalter einen für mich traurigen Entschluß.
Ein weiteres und damit 11. Rennen wird es laut Aussage nicht mehr geben.
Die Auflagen, Arbeit, die Kosten, das „Klinken“ putzen aber auch dem Alter zollend legt der Kopf des ganzen sein Wirken und schaffen nieder.
Als letztes Amt langte das Veterinäramt nochmal zu.
Kein Kuchen mehr ohne perfiede Aufführung der Zutaten, Spuckschutz, Reinungswahn und und und.
Von mir an das zuständige Amt
IHR HABT SIE NICHT MEHR ALLE!
In keinem Land außer bei uns wird der Mist, der in Brüssel beschlossen wird so umgesetzt wie bei uns in Deutschland!

Von der Wutz nochmals ein dickes fettes DANKESCHÖN an die vielen Helfer und das Orgateam für die letzten Jahre an denen auch ich teilnehmen durfte.

Für mich hieß früh am Morgen anzureisen: 5Uhr aufstehn und ab nach Lorsch
Start 9:10Uhr
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Sonnenkampf um 7:30Uhr

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Mit Fußfessel …..

Und es wurde heiß sehr heiß.
Kurz kurz im November geil!

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Die wilde Hatz began und schön von hinten 😀
Ziel Vorletzter leider diesmal ohne mich.
Es lief von Anfang an gut.
Herzfrequenz am Anschlag der Spaß kaum zu unterdrücken.

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Die ersten „Opfer“ für die Wutz waren gefunden schnell außenrum und ab.

Dabei war wieder alles
Hüpfen, laufen, keuchen, Treppen hoch, Treppen runter.

Super Sach!

Runde um Runde kam dann das Gefühl auf „schnell“ zu sein.
Und tatsächlich hatte ich klammheimlich schon in der ersten Runde meine Zeit des Vorjahres um 1min verbessert.
So sollte es dann auch weitergehen.
Runde zwei und drei abermals.
Im letzten Jahr war nun schicht im Schacht, weil überrundet.
Meine Zeitverbesserung hatte zur Folge das Rennen komplett fahren zu dürfen/können.
Und es war gut so!
Endgeil dieses Gefühl 😀

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Einen lieben Dank an Heiko für die unzähligen Fotos vom Spaß

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Der Mann mit dem Ständer 😀

Weitere Fotos vom Tag : https://wutzonwheelz.wordpress.com/2015/11/08/ein-letztes-mal-in-lorsch/

Wutz on Tom

Babba Wutz und die jungen Wilden!!

Sonntag morgens 8 Uhr Rosengarten Koblenz, MTB Rennen des RCW Arzheim.
Leichte Verstörung, viel zu früh ohnehin und dann noch hektische pulserhöhende Krachschrei-Musik, liebenswürdig bereitgestellt von Tom auf der Hinfahrt.
Es ist wie so oft – man hat entspannt „ja“ gesagt zur Rennteilnahme (wird schon nicht so schlimm werden und ist ja noch ne Weile hin) – und findet sich dann bei feuchten 9 Grad an einer Rennstrecke in der „Pampa“ wieder.
MTB auch noch.
Tom haut schon gutgelaunt den ersten facebook-Post an die Mitwutzen raus, ich versinke tiefer in die Jacke und zweifle am angepriesenen Spaßfaktor des Tages.
Teamfahrer Nummer drei, Florian, stößt dazu.
Es ist sein erstes Rennen und auch er trägt auf motiviert kurzbehosten Beinen leise Zweifel mit sich herum.

Tom beruhigt uns – ganz wie es dem Ältesten im Team gebührt – durch Ausrufe wie „Oh nääääää, die Strecke andersum!
Boah das is ja voll brutal!“
Echt witzig ….. aber voll geil fahrbar.

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Schnell das Handtuch äh den Tapeziertisch und Klappstuhl ausgebreitet und noch einen Platz in der Wechselzone gesichert (taktisch ideal zwischen Damentoiletten, Anmeldung und Essensverkauf), Startnummern abgeholt, Tom sammelt erste Lose, deren Anzahl sich im Laufe des Tages vermehren wird…(ob man den Hauptgewinn abräumen kann?)

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Mittlerweile ist auch Alex nebst blondem Streckenengel (Zitat Tom) aka seiner Freundin eingetroffen, jipieh alle Mann / Frau da.

Diskussion der Startreihenfolge: Die Dame im Team soll zuerst auf die Strecke, so kann sie sich aus allem heraushalten und in Ruhe die erste Runde absolvieren.
Nun gut, mir solls recht sein.
Die Herren wollen die Strecke abfahren, ich lehne dankend ab (will mir ja die Vorfreude nicht verderben…) und beschäftige mich mit dem Verzehr von Kohlenhydraten.
Die Herren kommen zurück, Alex jauchzend, Florian noch stirnrunzelnd, Tom hat eh Spaß und schlammbespritzt sind sie alle drei.
Wutzen eben.


Einfahren auf der freien Rolle garantiert uns immerhin Zuschauer am Wutzenlager und los geht’s zum Start.

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Wie zu erwarten überholt mich erstmal fast alles was gestartet ist, egal, wir sind ja nur zum Spaß hier, Wechsel auf Alex, jeder fährt erstmal eine Runde.

Tom zeigt durchs Ziel fahrend wie viel Spaß er hatte und schielt und sabbert vor Anstrengung äh Freude.
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Ja nee war schön.

Spaß scheint überhaupt in den nächsten sechs Stunden durch Vollgas zähnefletschendes über dem Lenker hängendes keuchendes pulsrasendes Befahren der Wechselzone mit anschließendem Beinahe-Kollabieren ausgedrückt zu werden…
Wo liegen die Wutzen eigentlich, keiner weiß es so genau, mittlerweile ist es abgetrocknet, die Strecke wird schneller (dann kann ich ja langsamer fahren oder wie war das).

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Besuch ist auch schon zahlreich eingetroffen und feuert kräftig an, uns freut es sehr!
Der Chef vermeidet vertieft ins Gespräch nur knapp („Oh! Da kommt Alex ja schon“) eine…ähem…Verzögerung des Wechselvorganges und legt die nächste flotte Runde hin.
(Stolz isser auf die 16er Zeit, ist ja auch schnell).

Zwischendrin wird gegenseitig neidlos motiviert (K: „Hey Tom guck mal Alex hat ne 14:47 gefahren“ – T: „Alex du bist doch ein *****) und so vergehen die Runden wie im Fluge. (Fliegen tun allerdings nur die beiden Eggers).
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Ballern ginge natürlich auch, fehlt nur die Munition

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Dem anderen sein Gel, der Wutz sein Bratworschd 😀

Spaß macht es aber mittlerweile wirklich, sogar die Sonne kommt raus, wir liegen wohl gar nicht sooo schlecht eigentlich.
Schnell wird gerechnet, die letzte Stunde ist angebrochen, wer fährt wieviel?
Alex eine Doppelrunde, dann müsste es rum sein…Tom geht nach erfolgreich absolvierter letzter Runde das Rad waschen.
Und weil jetzt das Rad sauber und damit entsprechend leichter ist, darf er auch gleich wieder ran und doch noch eine Runde fahren, verrechnet haben wir uns nämlich.
Ehre wem Ehre gebührt, würdiger Schlussfahrer, es gilt Sekunden nach hinten gutzumachen.
Die Wutz packt der Killerinstinkt und sie erlegt noch den Fahrer des Teams vor uns unterwegs.
Jetzt aber wirklich Feierabend, Platz 9 wurde es gesamt, Platz 2 der Firmenwertung.

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Zufrieden sind wir, noch ein paar Bilder bei der Siegerehrung und haben fertig.

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Florian räumt noch zweimal bei den Losen ab….geht doch, es wird gegönnt.

Ein super Tag, wieder einmal Lob an den Veranstalter für ein gelungenes Rennen und eine schöne Strecke.
Definitiv gut fahrbar, die Jugendgruppe der Wutzen mit Chefwutz hatte Spaß und freut sich aufs nächste Mal.

Die Kathi