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Grummel grummel

Es brodelt in mir.
Ein grummeln im Bauch beschäftigt mich seit Tagen.
Ok, gewonnen und nicht bezahlt aber dennoch.
Wie kann es angehen, dass ein so schlechtes Produkt 50€ per Stück kostet?
Und ich hab gleich vier davon?
Nur dumm würde ich sagen!
Im genauen dreht es sich um die neuen Carbonflaschenhalter mit Seiteneinriff von Rotwild.
Diese habe ich mir mit der Gewinnsumme des 3. Platzes beim Designwettbewerb einfach mal gegönnt.
Bis jetzt sträubte ich mich das Thema anzufassen.
Weil sowas macht man ja als Rotwildjünger nicht.
Nichts gegen die Marke, die ist einzig.
Aber Flaschenmörder für 50€ per Stück?
Das geht garnicht!
Nicht nur, dass die Halter es in ruppigem Gelände nicht schaffen die Flasche dort zu halten wo sie hingehört.
Nein, noch schlimmer die schleifen sie förmlich ab.
Nach nur einer einizgen Ausfahrt kann man zuvor NEUE Trinkflaschen als alt bezeichnen
Der Abrieb am Carbon und dem Kunststoff der Flasche ist so hoch, dass spätestens nach 3 Ausfahrten der gelbe Sack gefüllt wird.
Mehr als Ärgerlich!
So schauts aus:
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Das waren neue Flaschen und nu sind sie futsch.
Das bisschen Schmodder müssen sie ab haben können.

Mal sehen ob ich mich durchringe dies mal in Rotwildforum einzustellen.
Demontieren ist/war die einzige Möglichkeit dem Grummeln vorzubeugen.

Gruß von de Wutz

Drei Tage aua

Am Ende meines Dreierblocks beim Schinder nach dem Hannes gesucht.
Schön blöd vorm Schinderhannes zwei Einheiten mit gut 140km Fahrstrecke vorzulegen, um zum Abschluss auf der Halbmarthon 68km Strecke am Start zu stehen.
Oder sollte es Absicht sein ?
Genau, letzeres trifft zu!

Früh am morgen traf ich mich mit Dirk in Emmelshausen um vorm Start noch schnell mit Kaffee zu tunen.
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Die Ruhe vor dem Sturm. Mehr als 1000 Starter auf den Strecken beim Schinderhannes 2014

Schon nach der Einführungsrunde bei ca. km 8 spürte ich das da doch noch etwas aus dem Körper rauszuholen ist.
Also Dirk im wahrsten Sinne des Wortes im Stich gelassen und dem Rotwild die Sporen gegeben.

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Irgenwie mittendrin und alleine.

Alles lief gut und wie am Schnürchen. Die Beine unerwartet locker und fit aber die Rechnung ohne den Teufel „Kettenklemmer“ gemacht.

Laut Garmin 8min verloren um am Ende doch noch mit mir versöhnlich und zufrieden auf AK Platz 45 ins Ziel einzufahren.
Dirk fuhr etwas später ins Ziel, mit sich und der Welt zufrieden.

Fix und fertig auch wenn es Sepp und Storchi nie zugeben würden 😀 .

Und die Moral von der Geschicht.

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Kinder, steckt keine Finger zwischen Kette und Kettenblatt.

Wutz on Wheelz

Tom

Fotos vom Chef Team Hardattack
Danke Heiko
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Bilder von Storchi

Wutzwetter

Kaum ist das neue Jahr angebrochen ist das Wetter auch schon wieder genauso mies wie im letzten Jahr. Das Thermometer zeigte gnadenlose vier Grad bei bestem Nieselregen. Optimales Wetter um nach der Sylvesterparty gestern erst mal im Bett liegen zu bleiben. Doch der Wecker klingelt trotzdem um kurz vor sieben nach gefühlten zehn Minuten Schlaf.

Die Radsportautomatik schafft es mich zur Kaffemaschine, zur Luftpumpe und zum Fahrradhelm zu schieben und los geht es in Richtung Ettringen. Warum ausgerechnet nach Ettringen? Da scheint doch sogar mittags keine Sonne und dann auch noch bei dem WUTZONWHEELZ-Wetter in diese Richtung?

Ganz einfach: Vor einigen Tagen überraschte mich im heimischen Gelände eine super sympathische und äußer schnelle Bikerin auf einem Rotwild MTB das sogar unseren Sponser Schaltwerk-Bikes-Cochem begeistert hätte. Nach kurzer Unterhaltung und dem ein oder anderen Trail trennten sich unsere Wege ohne das wir uns überhaupt einander vorgestellt hatten, was eigentlich überhaupt nicht meine Art ist. Als ich dann Teamchef  Tom,  auf die Begegnung ansprach,  kannte er die „Bikerin“ aus Funk, TV und den regionalen Zeitungen.

KERSTIN BRACHTENDORF
Teilnehmerin der Paralympischen Spielen 2012 in London

Als dann ein Kontakt zwischen der Rotwild-Teamfahrerin und der Wutz on Wheelz hergestellt war, entstand dieser Neujahrstourenvorschlag. Treffpunkt war, da es auf dem gemeinsamen Weg lag, Ettringen. Von dort aus ging es durchs Nettetal um noch zwei „Friends-Wutzen“ in Rieden einzusammeln.

Von da an beeindruckte uns Kerstin über die gesamte Strecke, trotz miesem Wetter, Gegenwind und den Anstiegen in Eifel wie z.B. in Richtung Cassel und später Richtung Hannebach, mit hohem Tempo und hervorragender Fitness.

Was jedoch das Beeindruckenste für uns „Normalos“ war, und das bestätigen mir die beiden Mitfahrer sicher gerne, wie sympathisch und nett diese Top-Athletin doch ist.  Keiner von uns merkte, dank der unterhaltsamen Anekdoten, Hilfestellungen, Tipps und Storries aus der Karriere dieser Sportlerin, vor der wir alle den Hut ziehen können, wie schlecht das Wetter doch eigentlich war.

Am Ende standen so doch 90 Kilometer bei 1.500 Höhenmetern auf dem Tacho und die Erkenntnis, dass auch Olympiateilnehmer nur ganz normale Menschen sind.

Wir wünschen Kerstin eine erfolgreiche Saison und hoffe diese Ausfahrt nochmal, gerne auch auf dem MTB wiederholen zu können.

Oli
Wutz on Wheelz

HINWEIS:
Es wurde eine erfolgreiche Saison!!